Die Ereignisse der letzten Tage stimmen uns zuversichtlich. Die oberösterreichischen Behörden fällten letzte Woche im Fall Javier Figueroa ein Teilurteil. Dieser wird zwar nicht an sein Heimatland Guatemala ausgeliefert, dennoch wurde die Untersuchungshaft verhängt. Figueroa droht nun in Österreich eine Mordanklage.
Wir erinnern uns: Figueroa, in Guatemala wegen zehnfachen Mordes gesucht, gelang 2007 die Flucht nach Österreich. 2008 erhielt er Asyl. Die österreichischen Behörden verweigerten die Auslieferung. Die Parallelen zum Fall Rakhat Aliyev waren erschreckend.
Doch nicht nur aus Österreich sind positive Meldungen zu vernehmen. Frankreich lieferte Sonntag letzter Woche, Ex-Diktator Manuel Noriega an Panama aus. Besonders die beiden Hauptanklagepunkte, Geldwäsche und zweifacher Mord, erinnern stark an den Fall Aliyev. Nun kann Noriega der Prozess gemacht werden.
Ein Silberstreifen am Horizont, der uns hoffen lässt, dass sich auch Aliyev bald vor Gericht verantworten muss.
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Foto: Bundespolizei (de)

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Diese Nachrichten lassen in der Tat hoffen, dass sich auch Aliyev bald für seine Taten verantworten muss! Frankreich hat Noriega ausgeliefert. Da frage ich mich wirklich, wieso Österreich jahrelang nichts unternommen hat und das zweimalige Ansuchen von Kasachstan auf Herausgabe Aliyevs abgelehnt hat. Der Beitrag im ARD war meiner Meinung nach schon ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Je mehr Leute von der Aliyev-Causa wissen, desto besser und desto eher besteht die Gefahr, dass bald Rechtssprechung erfolgen kann!
Man will glauben, dass da was weiter passiert. Diese unangenehme internationale Prozesse dauern ewig, weil es viel Geld und Macht im Spiel ist. Ich bin auch der Meinung, dass es mehr Infos zum Thema geben soll. Früher oder später müssen die Behörden reagieren und die Entscheidung muss fallen.